Parents for Future Marburg

18. Juni 2019
. Marburg, Umweltausschuss am 18.6.2019: Diskussion zur Ausrufung des Klima-NotstandsFoto: Parents for Future Marburg

  • Claus
Freitag, 17. Juni 2022

3 Jahre Klima-Notstand in Marburg

3 Jahre Klimanotstand in Marburg - Zeit für eine Zwischenbilanz

Am 28. Juni jährt sich erneut der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Marburg, in dem der Klimanotstand erklärt und das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2030 beschlossen wird. Von dieser Zeit ist also schon mehr als ein Viertel vergangen.

Damit ist Zeit für eine Zwischenbilanz: War dieser Beschluss eher eine Beruhigungspille für die Fridays for Future und die gerade entstehende Klimabewegung und –vernetzung in Marburg? Oder ist Marburg auf gutem Weg, das Ziel zu erreichen und damit zu einem „Leuchtturm“ auf dem Weg zu den Zielen der Pariser Klimakonferenz zu werden?

Die Parents for Future Marburg bereiten gerade zusammen mit anderen Gruppen aus dem Klimabündnis Marburg eine Stellungnahme dazu vor, die vor der Stadtverordnetensitzung am 22. Juli öffentlich vorgestellt werden soll. Die Klimapolitik betrifft Alle – weil alle von den Folgen betroffen sind und weil alle dazu beitragen müssen, indem sie ihren persönlichen CO2-Fußabdruck reduzieren!

Deshalb: habt ihr / haben Sie Ideen zur Bilanz der Klimapolitik in Marburg? Dann schreibt / schreiben Sie sie uns: info @ partentsforfuture-marburg.de (die Leerzeichen vor und nach dem @ bitte entfernen).

Inhaltlich verantwortlich für den Inhalt dieses Beitrags nach § 55 Abs. 2 RStV:
  • Claus

5. Juni 2022
. Marburg 800: Klima-Fahne mit Beitrag zur Klimaneutralität 2030 in Marburg - beim "Tischlein deck´ dich" auf der StadtautobahnFoto: Parents for Future Marburg

  • Claus
Montag, 13. Juni 2022

800 Jahr Stadt Marburg - Parents for Future feiern mit

Parents for Future Marburg feiern mit Beiträgen zur Verkehrs- und Energiewende die Zukunft Marburgs beim "Tischlein deck´ dich" auf der Stadtautobahn zur 800-Jahrfeier

800 Jahre Stadt Marburg - Verkehrs- und Energiewende auf der Stadtautobahn?

Mit ihren Beiträgen zur 800 Jahre-Feier der Stadt Marburg auf der Stadtautobahn werfen die Parents for Future Marburg einen Blick auf die nächsten 800 Jahre für Marburg - oder zumindest auf die nächsten, für die Entwicklung des Weltklimas entscheidenden 10 Jahre. Und die vorbei schlendernden Bürger*innen konnten sich beteiligen, indem sie

  • ihren Beitrag zum Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2030
    auf Fähnchen schreiben und an einem Band über der Autobahn aufhängen,
  • anhand alter und neuer Fotos zur Gestaltung des Verkehrsraumes in Marburg (Beispiel Lahnwiesen als Pkw-Parkplatz und als grüne Oase) Ideen zur weiteren Entwicklung des Verkehrs und des dafür benötigten Raumes diskutieren konnten,
  • Ölfässer beseitigen (Dosenwerfen), in “die Tonne hauen” und damit den Aufstieg der erneuerbaren Energien beförderten.

An der "Energiewende" beteiligten sich besonders viele junge Marburger*innen. Sie warfen die Ölfässer ab, packten sie in die Tonne und ließen so die erneuerbaren Energien aufsteigen.

Insbesondere die Mitmachaktionen “Energiewende befördern” und “Fähnchen für die Klimaneutralität” kamen bei den Marburger*innen gut an, auch bei den Jungen.

An der "Energiewende" beteiligten sich besonders viele junge Marburger*innen. Sie warfen die Ölfässer ab, packten sie in die Tonne und ließen so die erneuerbaren Energien aufsteigen.

Die Stadt Marburg hat mit der “Bürgerfeier” auf der Stadtautobahn an diesem Tag ein gutes Beispiel zur alternativen Nutzung von vorhandener Verkehrsfläche geliefert. Das sollten wir ausbauen … Ideen gibt es viele und mitmachen sollten alle!

danach freiwillig 30

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  • Claus

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2021 03 19 parents for future marburg vor dem globalen klimastreik

Wir fordern

  • Die Erderwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen, im Einklang mit den Forderungen des neuesten Berichts des Weltklimarates IPCC; die Energieversorgung bis 2035 zu 100% auf erneuerbare Energien umzustellen,
  • den Kohleausstieg bis 2030 und die Reduzierung fossiler Brennstoffe so schnell wie möglich;
  • eine angemessene und steigende Steuer auf alle Treibhausgasemissionen - laut Umweltbundesamt das sind das 205 € pro Tonne CO2 für das Jahr 2030;
  • eine konsequente und transparente Umsetzung, Ergänzung und Überprüfung des 2020 erstellten Klima-Aktionsplanes der Stadt Marburg, damit Marburg das selbst gesetzte Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahre 2030 erreichen kann;
  • natürliche CO2-Speicher im Boden, Pflanzen und Wasser zu erhalten und auszubauen;
  • die Kriterien der Klimagerechtigkeit, wie sie im Pariser Abkommen vereinbart worden sind, zu wahren.

Marburg,

14. Juni 2019
. Parents for Future Marburg (von links: Birgit Suelmann, Thomas Arndt) übergeben nach einer Demonstration vor dem Rathaus Unterschriften zur Ausrufung des Klimanotstandes an Oberbürgermeister Dr. Spies, Stadträtin Dinnebier und Stadtverordnetenvorsteherin Wölk.Foto: Thomas Arndt